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Teilvorfertigung im Holzbau

Kürzere Bauzeiten, Wetterunabhängigkeit und komfortables Handling

Die Entwicklung des Holzbaus ist geprägt von einer konstanten Zunahme des Vorfertigungsgrads. Die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen: Zum einen sorgt die Teilvorfertigung für kürzere Bauzeiten und minimiert Risiken sowie Kosten auf der Baustelle, zum anderen gewährleistet die Vorfertigung von Bauteilen in der Halle ein wetterunabhängiges Arbeiten unter idealen Bedingungen.

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Präzision des Bauens

Es ist außerdem die gesteigerte Präzision des Bauens, die der Vorfertigung einen anhaltenden Aufwind beschert hat. In Zeiten, in denen Gebäude immer komplexer und somit fehleranfälliger werden, ist dies ein entscheidender Vorteil. Alle im Projekt involvierten Personen – ob Planer, Bauherr oder Ausführender – haben ihre Entscheidungen frühzeitig vor Beginn der Ausführung zu treffen. Einer Verschleppung von Problemlösungen in die Bauphase hinein wird dadurch vorgebeugt.

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Vielfältige Vorinstallationen möglich

Die Möglichkeiten der Bauteilvorfertigung sind vielfältig. So können beispielsweise Außenwände inklusive Dämmschicht, Decken, Fenster, Sonnenschutz sowie Innenbekleidungen vorgefertigt werden. Auch der Aufbau von Dachelementen kann zum größten Teil vormontiert werden. Zahlreiche Holzbaubetriebe verfügen heute über Fertigungskapazitäten zur Herstellung großdimensionierter Elemente in der Werkshalle. Auf diese Weise lassen sich qualitativ hochwertige Bauteile montagefertig auf die Baustelle liefern.

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Teilvorfertigung der Sockelabdichtung

Wussten Sie, dass sogar eine Teilvorfertigung der Sockelabdichtung möglich ist? Auch sie bietet dieselben Vorteile gegenüber einer reinen Baustellenmontage – von der Wetterunabhängigkeit bis hin zur gesteigerten Kosteneffizienz. Zum anderen lassen sich auch nachfolgende Arbeitsschritte, wie etwa das Anbringen der Sockeldämmung, bereits in der Halle sauber ausführen.

Mit einem Produktduo, bestehend aus der Reaktivabdichtung RD2 The Green 1 und dem PB Portaldichtband, bietet Botament eine zuverlässige Lösung für die Abdichtung des Sockelbereichs in der Elementhalle. Dabei wird folgendermaßen vorgegangen:

  1. Abdichtungshöhe einmessen und anzeichnen.
  2. PB Portaldichtband 15 cm über der späteren Geländeoberkante fixieren.
  3. PB Portaldichtband umschlagen und Kratzspachtelung aus RD2 auftragen.
  4. Auf der durchgetrockneten Kratzspachtelung RD2 mit einem Zahnglätter vollflächig auftragen
  5. PB Portaldichtband faltenfrei in die frische Abdichtung aus RD2 einbetten.
  6. Die zugeschnittene Sockeldämmplatte mit RD2 im Buttering-Floating-Verfahren vollflächig auf dem PB Portaldichtband verkleben.
  7. Sockelabschlussprofil in die frische Abdichtung aus RD2 einarbeiten.
  8. Überstehendes PB Portaldichtband nach der Montage des Wandelements auf der Baustelle an der Bodenplatte oder Sockelabdichtung anschließen. Dazu Abdichtungsuntergrund vollflächig mit RD2 auf durchgetrockneter Kratzspachtelung versehen.
  9. PB Portaldichtbands faltenfrei in die frische Abdichtung aus RD2 einbetten und den Übergang großzügig mit RD2 überarbeiten.
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Video: Vorfertigung der Abdichtung in der Werkshalle

Im folgenden Video zeigen wir Ihnen, wie schnell und einfach ein Großteil der Abdichtung bereits in der Werkshalle vorgefertigt werden kann:

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